Update: Out in Bad!

Update: Out in Bad!

Aus gut unterrichteten Kreisen wurden wir heute darüber informiert, dass alle Europäischen Mongols Chapter mit Wirkung zum 25. September offiziell Out In Bad Standing sind. Hierzu zählen die Chapter  Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Italien und die Schweiz. Auf der Seite der Mongols USA kann man sehen, dass dort keine Europäischen Chapter mehr aufgeführt sind.

UPDATE:

Zu den Gründen für das verordnete Aus der deutschen Chapter Mongols MC Europe hieß es:

Für eine lange Zeit haben wir versucht, Deutschland in unsere Bruderschaft zu integrieren, aber leider können wir dieses Ziel nicht erreichen. Die Art und Weise, wie die deutschen Anhänger des Rockerclubs tätig seien, entspreche nicht der Art und Weise der mongolischen Nation – und sie folgen nicht unseren Regeln.

 

Vor 15 Jahren (2001) führte das Rockerportal (Schwede) mit Patrick ein  langes Interview, kann man hier einsehen: Klick hier
Auch wenn man von Patrick nicht mehr viel hört, so hatte er doch tiefe Einblicke hinter die Kulissen gegeben.
Es zeigt uns aber auch wie Hintervötzig Menschen seien können nur um irgend eine Position zu erlangen, aus Neid, Gier oder Habsucht, wer weiß.
Mit Bruder hatte das jedenfalls wenig zu tun.

33+

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  • Steppenwolf
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COMMENTS

  • iceangel iceangel

    Is ja `ne hammer Meldung.
    Bin nur mal gespannt, wie die Amis das hier durchsetzen wollen.
    Die sind ja immerhin weit weg vom Schuß.
    Ich denke, das wird zur Abspaltung führen, in dem sich die Europäischen Mongols selbstständig erklären,
    in Konkurenz zu den Amis.
    Das iss das Problem, erst holt man sie rein in den Club und dann wird man sie nicht mehr los.
    Aber mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen.

    14+
  • Red 1%

    Wenn die jetzt wirklich alle die Kutten ausziehen werden, dann haben „bestimmte Clubs“ demnächst viele neue Patches auf der Strasse. Wenn die jetzt „einfach“ nur die Augenfarbe ändern (oder den Bart, oder die Waffe, oder oder oder…)
    Dann wird es erst affig, und dann lustig!

    5+
  • iceangel iceangel

    Jow, Red, wird so oder so ein Problem für die Szene werden.
    Am einfachsten, sie fahren weiter in ihrer Kutte und spalten sich vom Mutterland ab. Dann iss aber nix mehr mit Urlaub in Great Amerika, aber für die Szene besser, sie im Auge zu behalten, ist überschaubarer.
    In dem anderen Fall wird es massive Machtverschiebungen geben.
    Man muss dann kein Hellseher sein, um zu wissen, wie das ausgehen wird.

    5+
  • Hells Angels und Bandidos haben aus der Vergangenheit gelernt.
    Sollten andere jetzt den Fehler begehen werden sie sehen was sie Sähen und Ernten.

    Die haben die Europäischen Mongols kaputt bekommen. die bekommen auch die Boxer-Clans kaputt.

    16+

    Usern gefällt der Kommentar:

    • Steppenwolf
  • Steppenwolf Steppenwolf

    Dein Wort in Odin’s Ohr, alter Schwede.

    Gruß mit Respekt, Steppenwolf opa

    5+
  • Sandmann

    Meine persönliche Meinung: Lange überfällig!
    Respekt an die Mongol Nation in den USA für diesen konsequenten Schritt.

    6+
  • iceangel iceangel

    Dazu haben die Mongolen in USA aber lange 15 Jahre gebraucht, um das zu erkennen.
    Lag das vielleicht daran, dass aus Europa ordentlich Kohle rübergewandert ist.
    Ja, ja die Gier macht blind und lässt über manches hinwegsehen, auch wenn es um die Rules des Clubs geht.
    Nun, nachdem sie festgestellt haben, dass das aus dem Ruder läuft und sie Gefahr laufen, sich ihren Ruf zu versauen, haben sie schnell die Notbremse gezogen.
    Damals nicht zu wissen, wen sie sich ins Nest geholt hatten, würde von Naivität zeugen, was ich nicht glaube.
    Gier, Macht und Kohle waren die einzige Triebfeder, die sie bewogen, diese Konsorten ( bis auf wenige Ausnahmen ) in den Club zu lassen. Sie haben ihre Colour verkauft. Da waren die Rules nebensächlich.
    Das liegt einfach in den Genen der Menschen, sobald der Rubel rollt, wird Gesinnung und Glaube über Bord geworfen.
    Und mit dem Mammon blüht erst der Neid, die Gier und dann der Verrat. Und dann beginnt das gegenseitige eliminieren der Macht wegen.
    Und irgendwann führen sie sich selbst absurdum und sie verschwinden.
    Die Gesinnung und der Glaube hingegen werden überleben und deshalb folge ich persönlich lieber diesem Weg, was auch meiner Natur entspricht.
    Ich „leide“ nämlich unter einem Gendefekt, ich kenne weder Neid noch Gier, strebe nach keiner Macht, bete nicht den Mammon an und bin somit nicht korrumpierbar.
    Vielleicht sollte man mal wieder unter diesem Gesichtspunkt seine Brüder auswählen.

    7+

    Usern gefällt der Kommentar:

    • Steppenwolf
  • Franky

    Ich bin jetzt nicht sonderlich verwundert! Da war doch nie ein *Richtiger* dabei … Alles nur Leute, die vorher in irgend einem anderen grossen Club versagt haben – Oder Leute die nur zur Wahrung ihrer Interessen überhaupt ein Colour getragen haben. Was haben die gedacht, wie weit die kommen – wenn man ausschliesslich Member im Club hat, die entweder ‚MC ungeeignet‘ bzw. ‚Null Ahnung‘ oder ausschliesslich Eigennutz im Kopf haben?
    Dies ist ein Problem, woran selbst grosse und alte MC’s verzweifeln: das im Zuge der Erhaltung der *ManPower* immer wieder Graupen aufgenommen werden, die in einem MC absolut nichts verloren haben. Nur so können faule Eier und gar Spitzel ins Nest kommen!
    Übermorgen ist es genau 5 Jahre her,das ich genau aus diesem Grund – und weil niemand auf mich hören wollte – auf meine Memberschaft nach einem halben Leben als Member verzichtet habe! Glaubt mir: es tut heute noch weh wie am ersten Tag – ganz besonders, wenn man sieht, das genau das eingetroffen ist, was man vorausgesagt hat … Aber lieber Allein mit meinem treuen Weib durchs Leben gehen, als zu einer Truppe (Chapter) zu zählen, die wirklich keinen Versuch ausgelassen hat, sich zum Kasperle-Verein zu outen! Nix mehr *Power* – dat is *Schwachstrom*!

    12+

    Usern gefällt der Kommentar:

    • avatar
    • iceangel
  • Red 1%

    Die Hamburger MOPO schreibt nicht ganz unrichtig dazu:
    Mit viel Getöse waren sie Anfang 2015 in Hamburg gestartet, drohten, die Rockerszene aufzumischen. Nun sind sie sang- und klanglos untergegangen – die Mongols. Und das auch noch in ganz Europa. Die Chefs der weltweit gefürchteten Gang haben gleich alle „Chapter“ auf unserem Kontinent auf einmal dichtgemacht.

    Wer die Homepage der „Mongols Nation“ besucht, der findet aktuell „Filialen“ der Rocker auf vier Kontinenten oder Ländern: USA, Australien, Mexiko und Thailand. Europa? Fehlanzeige! Mit Datum des 25. September sind alle Mongols-Zweigstellen in Deutschland, Italien, England, Frankreich, Holland, Belgien und der Schweiz „Officially out in bad standing“. Das bedeutet frei übersetzt: „Im Bösen rausgeworfen…“

    Die Mongols-Bosse fordern alle betroffenen Ex-Rocker dringend dazu auf, die Problematik nicht in öffentlichen Foren zu diskutieren. Offenbar hat die Mongols-Oberen das teils amateurhafte Auftreten ihrer europäischen Mitglieder schwer genervt. So machte sich der Hamburger Mongols-Boss Erkan U. (38) mit Auftritten bei Facebook lächerlich. Vollgekokst drohte er, den Hells Angels den „Arsch aufzureißen“.

    Doch es kam genau umgekehrt. Die Hamburger Rocker-Platzhirsche verprügelten den Mongols-Chef, raubten seine „Kutte“ und lieferten sich Schießereien und Messerstechereien mit ihren Konkurrenten. Die gaben schnell klein bei und wagten sich nicht mal mehr in ihren „Kutten“ auf die Straße.

    Erkan U., genannt „Erkan Ex“, sitzt in Haft und verabschiedete sich mit einem weinerlichen Auftritt vor Gericht, bei dem er seinen Job als Rocker-Boss als großen Irrtum seines Lebens darstellte.
    – Quelle: http://www.mopo.de/24852100 ©2016

    5+

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