Born to be slow

Born to be slow

Wenn Thomas R. mit seiner getunten Puch über die Landstraßen knattert, dann heißt es „Born to be slow“ und cool aussehen.

Wer langsamer fährt, wird länger gesehen. Das ist unser Credo,

sagt der Präsident der Stonefield Slowriders, einem Mofa-Club aus Steinfeld (Landkreis Vechta), dem 19 große Jungs mit ihren kleinen Maschinen angehören.

Es zählt einzig und allein der Spaß

Die Mofarocker treffen sich regelmäßig zu Ausfahrten und cruisen mit 2 PS unterm Hintern und dem ständigen Geruch vom Zweitakt-Benzingemisch in der Nase durchs Oldenburger Münsterland. Ihre Bikes sind alles Oldtimer mit dem Original-Sound der 60er- und 70er-Jahre. Ihre Lederwesten mit dem Vereinsemblem sind Kostümierung. Und auch das Frisieren des Motors ist bei ihnen nicht erlaubt. Was zählt ist der Spaß am Schrauben.

„Es knattert und die Leute gucken“

Martin p. etwa hat seine Puch X30 im Internet gefunden. 600 Euro musste er hinblättern und jede Menge Arbeitsstunden reinstecken. Doch nun blinkt sein Schätzchen wieder wie neu und schnurrt im Originalsound.

Man cruist durch die Gegend, es knattert, die Leute gucken, man hat eigentlich immer ein Grinsen im Gesicht

sagt er.

Club feiert fünften Geburtstag

Viele von ihnen hatten schon als Jugendliche ein Mofa. Nur Präsident Thomas Riesselmann ist ein echter Spätzünder.

Damals als kleiner Junge hat mir meine Mama verboten, ein Mofa zu kaufen. Irgendwann mit 30 hab ich mir dann doch ein Herz genommen und gesagt: ‚Mama, es ist mir scheißegal. Ich kauf mir eine.

Weil er mit seiner Leidenschaft in Steinfeld nicht alleine war, gründete er mit ein paar Kumpels den Mofa-Club. Inzwischen gibt es die 50-Kubik-Rocker seit fünf Jahren. Mit einer Tour durch die Region feiern sie nun ihr Jubiläum. Und falls unterwegs mal jemand eine Panne hat? „Kein Problem“, sagt der Präsi. „Egal ob Zündkerze oder Vergaser – Reparaturmaterial haben wir immer mit dabei. Bislang haben wir es alle wieder zurück geschafft.“

mofarocker

Warum immer negative Nachrichten …
Der Berichte ist schon ein paar Tage älter, genauer gesagt vom 17.4, wir haben ihn auch nicht gefunden, man hat ihn uns zukommen lassen. Viele von uns haben auch ein mal so angefangen, darum war es uns alle male ein Bericht wert.
Ne Kiste Bier für den Mofarocker mit dem Ape und der Pickelhaube.

Danke Christoph für die Mail.

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COMMENTS

  • gunner

    Gute Idee den Artikel hier einzustellen!
    Ich wünsche den Jungs weiterhin viel Spaß!
    Back to the Roots! :-)

    Gruß Gunner

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  • Sprouchmaaster Sprouchmaaster

    … auch lustige Artikel sind gute Werbung!!!

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  • Steppenwolf Steppenwolf

    Hi, Jungs! Das ist doch mal‘ ne Ansage. Es kommt doch zurecht gar nicht auf den Hubraum, die Pferdchenstärken, oder auf die dabei verbrannte Kohle an um Spaß und Gemeinschaft ehrlich und aufrecht zu erleben. Gutes Beispiel und zum Weiterverbreiten auch für die, die sich eher für höher Berufenes wähnen geeignet. Mal kleinere Brötchen backen und die Bodenhaftung nicht verlieren.

    Gruß mit Respekt, Steppenwolf

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  • iceangel iceangel

    Da kommen schöne Erinnerungen zurück.
    Bei uns damals war alles vertreten, von Puch, Sachs, Zündapp bis Peugeot. Sogar die ersten Ape`s auf der Hobbyrider warenda unterwegs.
    Wo wir auftauchten,war Alarm, schlimmer als eine Horde Hornissen.
    Na ja, bei ca. 60 Mofas brach da regelmäßig der Verkehr zusammen.
    Am geilsten war es, wenn wir in die Stadt einfuhren, da ging für die Blechdosen gar nix mehr. Hahaha
    Wir trugen alle Kawa – Adler auf der Jeanskutte, was schon ankündigte, wie unser späterer Werdegang aussehen wird.
    Und man hatte Respekt vor diesen Moforockern mit den Kawa – Adlern auf dem Rücken. Da bekam so manche Rockerbande mit uns Problemen, so wild wie wir unterwegs waren.
    Das ging soweit, dass uns unsere großen Brüder vom Kawa Club nahelegten, unser eigenes Ding zu machen und uns ein anderes Zeichen zuzulegen, wegen der Probleme, die sie wegen uns bekamen.
    Gesagt, getan, so entstand unser MC, natürlich dann auch alterbedingt mit größeren Mopeds.
    Aber die Kawa – Adler sind heute noch ein Begriff bei der älteren Dorfbevölkerung, die ihre Töchter von der Straße holten, wenn wir unterwegs waren. Hahaha.
    Und wenn das Hauptbetätigungsfeld unserer Dorfbullen uns Mofarockern galt, dann war alles gesagt.
    Aber Männer sind und bleiben kleine Jungs, daher kann ich die Faszination für die Mofas bei den Männern nachvollziehen. Das ist einfach back to the roots, zurück zu den Anfängen, was gäbe ich dafür, noch mal in dieser Zeit zu leben.
    Sie werden ihren Spaß haben und den gönne ich ihnen.

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