Osmanen sorgen für Unruhe

Osmanen sorgen für Unruhe

Essen –  Anwohner und Geschäftsleute in sind in Sorge vor einer Ansiedlung der „Osmanen Germania“.

Es habe massive Drohungen und Einschüchterungen gegeben. Nach Beobachtungen des Landeskriminalamtes versucht die Gruppe, in NRW Fuß zu fassen, um sich Marktanteile im Konkurrenzkampf mit anderen Rockergruppen zu sichern. Inzwischen gebe es bundesweit etwa 20 neue Osmanen Niederlassungen, allerdings keine in Essen.

In einer Shisha-Bar im Stadtteil Frohnhausen hatten etwa 70 Mitglieder des Rockerclubs am Osterwochenende zwei Tage lang gefeiert – und Unruhe im Viertel verbreitet. Für ihre Feier hatten die Osmanen laut Polizei im ganzen Ruhrgebiet vergeblich versucht, einen Treff zu finden. Bis sie dann in Essen landeten. Anzeigen oder Hinweise auf Straftaten gebe es aber nicht,

sagt ein Polizeisprecher.

Allerdings berichtet ein Immobilienbesitzer,

ein Mieter seines Ladenlokals sei schon vor Wochen ausgezogen, weil er bedroht worden sei. Einem potenziellen Nachmieter sei unmissverständlich bedeutet worden, dass eine Bombe hochgehe, wenn er ein Café eröffne.

Auch der Besitzer eines anderen Geschäfts klagt, seine Kunden würden auf der Straße beschimpft.

Zehn Rocker der Organisation sind laut Polizei vor Ort gemeldet.

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COMMENTS

  • Sprouchmaaster Sprouchmaaster

    wenn das nur eine „Volksgruppe“ wäre, würde niemand darüber berichten!!!

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  • iceangel iceangel

    Immer wieder der selbe Mist.
    Schon wieder oder immer noch bezeichnet man die Osmanen als Rocker und Rockerclub.
    Angeblich bezeichnen sich die Osmanen selbst nicht als Rocker, sonder als BC = Boxclub.
    Da würde mich interessieren, wieso die immer noch als Rocker bezeichnet werden.
    Und da liegt das Problem für die Szene, dass deren Aktionen und die ähnlicher Gruppierungen ( Tribunen und Jackets ) immer wieder mit uns Rocker in Verbindung gebracht werden.
    Das liegt einzig allein daran, dass sie unsere Insignien mißbrauchen und keiner was dagegen unternimmt und das Ganze laufen läßt.
    Da darf man sich dann nicht wundern, dass wir durch solche Typen in Verruf geraten, mit all den negativen Begleiterscheinungen. Die Szene ist einfach nicht in der Lage, das zu unterbinden.
    Ich kenne noch Zeiten, da war das anders.
    Ich denke, der Szene fehlen mittlerweile die Eier, um das zu regeln.
    Nur vom nichts tun, wird sich das Problem nicht von selbst lösen, wie es so manchen hoffen, im Gegenteil, es wir nur noch größer, weil sie ungestört wachsen können.

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    Usern gefällt der Kommentar:

    • Steppenwolf
    • brutus brutus

      Hé Ice…Alte…was meinst du…mal eben mit Baseball Schläger hin oder wat ? Nee….dann musste mann schon was besseres mitnehmen und diese Mannaz umnieten. Und was wird der Staat davon halten….na…wie schnell denkst du das alle die sowas machen KOMPLETT verboten werden ?

      Ich Weiss das nichts Tuhen auch nicht aussieht nach ein Lösung und ist auch wenig Heroisch , aber ich befürchte das es wenig andere möglichkeiten gibt. Mann kann nur Hoffen das die schwachmaten sichselbst erledigen durch zuviel Testo und zu wenig gehirn…beide parameter sind vorhanden…

      1+

  • Steppenwolf Steppenwolf

    „Deutsche Ottomanen“ ?, dass ist ja schon in sich definitorisch grottenfalsch.

    Achja, DIE träumen wahrscheinlich schon von einem paneuropäischen Sultanat….grins.

    Gruß mit Respekt, Steppenwolf

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  • iceangel iceangel

    Ich sags mal so, vor 40 Jahren wäre so eine Gruppierung keine 3 Tage alt geworden. Zumindest mal nicht mit unseren Insignien.

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  • iceangel iceangel

    Nun ja, brutus, damls hatte man auch nicht den Staat danach gefragt, was er davon hält.
    Aber das war damals.
    Und ich weiß, was du meinst.
    Die einzigen, die denen gwaltig auf die Füsse treten können, sind die großen Clubs.
    Und die stehen verstärkt im Fokus der Bullen.
    Aber fangen wir mal im Kleinen an, in dem man mit denen keinen Kontakt hält, keine Deals.
    Und wenn sie einem ins „Wohnzimmer“ latschen, muss denen klar sein, was passiert.
    Wo ein Rockerclub ist, ist kein Platz für einen Osmanen.
    Wenn mir ein ungebetener Gast ins Haus kommt, mach ich es dem nicht auch noch gemütlich, in dem ich ihn nicht „belästige“.
    Die kleinen Nadelstiche sind es, die Wirkung zeigen und kein großes Aufsehen verursachen.
    Ich denke, gar nix machen und die ungehindert sich breit machen zu lassen, ist nicht der geschickteste Weg.
    Ist wie mit dem Ungeziefer, wenn man rechtzeitig was dagegen unternimmt, bekommt man es in den Griff.
    Kakerlaken z.B. eliminieren sich nicht selbst, im Gegenteil, die vermehren sich schneller, als dass sie sich eliminieren oder eliminiert werden.
    Dann hilft nur noch die große Keule oder die Flucht.
    Und Flucht ist keine Option.
    Also rechtzeitig an das Problem ran, dann regelt sich das auch wieder ein.
    Über die Methoden und Strategien der „Seuchenbehandlung“ kann man ja noch debattieren, aber garantiert nicht hier. zwink

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