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  • Unmissverständlich Präsenz bei einer Beerdigung


    0 Nicht möglich!
    Hamburg - Der Kiez hat sein letztes Urgestein verloren. Sie fuhren in Stretch-Limousinen, brachialen Hummer-Jeeps und Bentleys vor. Das halbe Rotlichtmilieu, markante Kiez-Größen und viele prominente Stammgäste trafen in der elegant renovierten Fritz-Schumacher-Halle auf dem Friedhofsgelände zusammen um der legende seine letzte Ehre zu erweisen.

    Am Rande der Beerdigung von Kiez-Legende Hanne Kleine („Die Ritze“): 20 bullige Kerle, sie standen im Pulk vor der Trauerhalle in Ohlsdorf.
    Was steckte dahinter?
    Die Muskeln unter schwarzen Lederjacken verborgen, grimmige Blicke:
    Die kahlgeschorenen Stiernacken machten vielen Trauergästen Angst.

    Wahrscheinlich wartete die Truppe aus Hells Angels, „Wirtschaftern“ vom Straßenstrich und Kampfsportlern auf einen bekannten Rotlicht-Boxer: Ismail Özen.

    Der 29-Jährige versucht sich gerade als Profi-Boxer, hat bereits vier Kämpfe im Supermittelgewicht gewonnen.
    An seine Vergangenheit als Schläger im Milieu möchte er ungern erinnert werden: „Das ist vorbei.“
    Ja, für ihn vielleicht, aber nicht für Leute, gegen die er mal angetreten ist, und zwar auf der Straße und nicht im Boxring.

    Rückblende:
    Am 15. März 2008 kommt es an der Shell-Tankstelle am Hammer Deich (Hammerbrook) zu einem Showdown zwischen Özen und zehn schwer bewaffneten Zuhältern.
    Hintergrund waren Streitigkeiten um 250000 Euro.
    Özen schlägt sofort zu, bricht einem Gegner den Kiefer.
    Doch die Gegenseite hat Maschinenpistolen, 25 Schüsse fallen.

    Özen wird nur leicht am Fuß verletzt, kann sich retten. Polizisten fassen einen Schützen: Dariusch F. (30) alias „Dari“ alias „Der Schlächter“.
    Den Spitznamen bekam der ehemalige Bundeswehr-Scharfschütze wegen seines brutalen Kampfstils.
    Er hatte am Hammer Deich mehrfach in die Luft geballert, vor Gericht kommt er mit einer Bewährungsstrafe davon.


    Und bei Kleines Beerdigung gehörte „Dari“ zur Gruppe der 20 Stiernacken. Sein Widersacher Ismail Özen hatte dort nämlich sein Kommen angekündigt. Jahrelang trainierte der Kurde als junger Boxer in Kleines Boxkeller unter der „Ritze“. Özen war auf dem Kiez aufgewachsen, hielt immer große Stücke auf Hanne Kleine.

    Nach dem Ehrenkodex St. Paulis hätte er am Sarg Abschied nehmen müssen.
    Doch Özen erschien nicht. Oder war er da, sah seine Gegner und kehrte um? Dafür spricht einiges.
    Ismail Özen ist nur auf Bewährung draußen.
    Aktuell läuft noch ein Verfahren.
    Dem Boxer droht bei einer erneuten Gewalttat Knast.
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